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02.05.2019
von Jesko
in IT-Talents

Welche Smart-Home-Systeme gibt es?

Und welche eigenen sich für Entwickler? Eine Übersicht über Smart-Home-Konzepte

Du willst dir ein Smart-Home-System anschaffen, weist aber nicht welches? In diesem Beitrag erfährst du welche Smart-Home-Systeme es gibt und welche für dich als Programmierer interessant sein könnten.

Lesezeit: ca. 3 Min.

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Es ist bekannt, dass Smart-Home-Systeme dir das Leben zu Hause leichter machen. Nicht nur alle Geräte, die du zu Hause hast, Strom und Heizung, kannst du mit einem Smart-Home-System zentral steuern. Moderne Smart-Home-Systeme ermöglichen zusätzlich eine erhöhte Sicherheit zu Hause. Sie können Viedeoüberwachung, Zutrittskontrolle und Alarmanlage von überall aus steuern. So weist du auch im Urlaub immer, was bei dir zu Hause passiert. Aber nicht jedes Smart-Home-System ist für alle Arten der Anwendung geeignet. Es ist daher wichtig, sich für das passende Smart-Home-System zu entscheiden.

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Was ist ein Smart-Home-System?

Im Prinzip funktionieren alle Smart-Home-Systeme gleich. Es handelt sich dabei um eine zentrale Software, die die Steuerung der gesamten Hardware innerhalb einer Wohnung oder eines Gebäudes übernimmt. Die Geräte müssen dazu miteinander vernetzt werden. Smart-Home meint dabei den Versuch, das gesamte Gebäude zu automatisieren. Sämtliche Technik von der kleinsten Lampe bis hin zu Kühlschrank, Waschmaschine und Heizung, können mit Smart-Home-Systemen gesteuert werden. Das Ziel dabei sind automatisierte Abläufe innerhalb von Gebäuden oder Wohnungen. Um diese herzustellen, werden gerätespezifische Daten gespeichert und Kommunikation zwischen den Geräten ermöglicht.

Welche Smart-Home-Systeme gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Systemen. Der Vorteil von offenen Systemen liegt auf der Hand: Alles funktioniert drahtlos und sie sind flexibel miteinander verknüpfbar. Entsprechend größer ist die Auswahl bei offenen Systemen. Dafür können offene Systeme leichter gehackt werden. Wenn du ein sicheres System haben möchtest, kommen für dich nur geschlossene Systeme in Frage, da diese verschlüsselte Protokolle verwenden. Nachteilig dabei ist allerdings, dass geschlossene Systeme nicht mit anderen Systemen verknüpft werden können. Die meisten offenen Systeme funktionieren über WLAN, allerdings existieren auch Verbindungen über andere Drahtloswege. Das sind Bluetooth LE, LTE-M, SigFox, NB-IoT und LORA. Diese Übertragungstypen sind unterschiedlich verbreitet und bieten unterschiedliche Sicherheiten. Bluetooth und LTE finden vergleichsweise viel Verwendung in Smart-Home-Systemen. Von den anderen bietet sich vor allem NB-IoT an, da dieses System einen geringen Energieverbrauch hat, sehr hohe Sicherheit bietet und seltener Störungen vorkommen, als bei anderen Systemen. Geschlossene Systeme funktionieren nur kabelgebunden, über eine LCN Verbindung.
Steuermodule können bei allen Systemen in der Regel schon für 50 bis 200 Euro erworben werden. Für den Einstieg eignen sich aber WLAN Systeme, die alle überschaubare Kosten verursachen. Ein Amazon Echo ist zum Beispiel schon für 30 Euro zu bekommen. Willst du sämtliche Geräte und die Alarmanlage vernetzen, kann dich das allerdings auch mit einem gängigen WLAN System schnell 2000 Euro kosten. Die komplette Vernetzung deines zu Hauses kann bei geschlossenen Systemen richtig teuer werden, da die meisten davon nur von IT-Sicherheitsunternehmen installiert werden können. Dafür ist dein Smart-Home hier komplett fertig.

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Welche Smart-Home-Systeme sind für Programmierer interessant?

Die günstigste Alternative für Programmierer ist, sich das Smart-Home selbst zu programmieren. Solche Systeme funktionieren über den Z-Wave-Funkstandard. Hier können sämtliche Hardwareprodukte selbst erworben und angeschlossen und die notwendige Software selbst programmiert werden. Am günstigsten ist die Entwicklerplatine Z-Uno, die komplett selbst programmiert werden muss. Z-Uno ist eine Entwicklerplatine, mit der alle Geräte selbst programmiert werden können und kann ein besonders interessantes System sein, wenn du alles selbst programmieren möchtest. Die genutzte Software ist Arduino IDE und es wird mit der Programmiersprache C programmiert. Da viele Programmierer mit Z-Wave arbeiten, kannst du für viele Geräte bereits Codes finden, die du nutzen kannst, sodass du auch mit Z-Uno nicht von vorne anfängst, es sei denn, du möchtest es.

Fazit: Welches Smart-Home-System ist das Richtige für wen?

Es gibt unglaublich viele verschiedene Arten von Smart-Home-Systemen, sodass auch für dich das richtige System dabei ist. Bevor du dich für ein Smart-Home-System entscheidest solltest du dir die Frage stellen, was du haben möchtest. Willst du damit nur Lampen, Fernseher und Radio steuern können, solltest du dich für ein Standardsystem entscheiden. Wenn es auch außer dem Geräten noch die Alarmanlage steuern können soll, solltest du dich für ein umfangreiches System entscheiden, das alle Sicherheiten bietet. Brauchst du ein fertiges System, mit dem du dein gesamtes Haus steuern kannst, solltest du dir ein teures Smart-Home-System von einer IT-Sicherheitsfirma einbauen lassen. Möchtest du am liebsten alles selbst programmieren, solltest du dich für ein Z-Wave System wie Z-Uno entscheiden.

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