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12.03.2021
von Jesko
in IT-Talents

Führungskraft werden: So machst Du Karriere in der IT-Branche

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Lesezeit: ca. 13 Min.

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So steigst du in IT-Branche auf

Experten prognostizieren der IT-Branche im Jahr 2021 ein Wachstum von 2,7 Prozent auf insgesamt 174 Milliarden Euro – kein Wunder, dass IT-Experten dauerhaft sehr gefragt sind. Vor allem solche, die über ihr Fachwissen hinaus auch Management-Fähigkeiten und Soft Skills vorweisen können. Sie sind prädestiniert dafür, Führungspositionen zu übernehmen und die Karriereleiter steil hinaufzuklettern. Doch welche Führungsqualitäten sind in der Branche besonders gefragt und welches Fundament sollte die Berufsausbildung stützen? Hier erfährst Du es.

So wirst Du zum IT-Experten

Die Nachfrage nach IT-Fachkräften wächst stetig – seit 2007 hat sich die Anzahl der Erwerbstätigen in der Branche von rund 524.000 auf über eine Million beinahe verdoppelt. Hier bestehen für Berufsanfänger und -einsteiger gute Chancen auf ein zukunftsträchtiges Arbeitsfeld mit einem attraktiven Gehalt. Doch wie gelingt der Einstieg in die IT-Branche? Dafür stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen:

  • IT-Ausbildungsberufe: Für ein durchschnittliches Bruttogehalt von 70.000 Euro als Software-Entwickler braucht es kein Hochschulstudium. Da die Nachfrage nach Fachkräften in der Branche noch immer das Angebot übersteigt, haben auch Ausbildungsabsolventen gute Karten. Gängige Ausbildungsberufe im IT-Bereich sind etwa der Fachinformatiker, der Anwendungsentwickler Web und Mobile oder der Kaufmann für IT-Systemmanagement.
  • IT-Studiengänge: Wo früher nur das Informatik-Studium existierte, splittet sich das Angebot der Hochschulen heutzutage in zahlreiche spezialisierte Studiengänge auf. Nach wie vor gehören Informatik und IT-Sicherheit zu den Favoriten, allerdings sind auch Fächer wie Künstliche Intelligenz, Games Engineering und Big Data auf dem Vormarsch.
  • IT-Fort- und Weiterbildungen: Beinahe jedes Berufsfeld berührt heutzutage den IT-Bereich. Wer hier als Fachfremder mehr Kompetenzen erwerben will, hat die Möglichkeit, eine Fort- beziehungsweise Weiterbildung in einem IT-Teilbereich zu absolvieren. Hängen die Inhalte direkt mit dem eigenen Arbeitsfeld zusammen, bezahlt diese Maßnahme in der Regel der Arbeitgeber.
  • Willst Du dich als Seiteneinsteiger zu IT-Spezialisten weiterbilden lassen, kannst Du das Weiterbildungssystem der IHK nutzen und ein entsprechendes Zertifikat erwerben. Die Voraussetzung: Du besitzt entweder einen Berufsabschluss im IT-Bereich, einen anderen Berufsabschluss plus einjährige Berufserfahrung im IT-Bereich oder eine mindestens vierjährige Berufspraxis in der Branche.
  • Quereinstieg in die IT-Branche: Um in der IT-Branche Karriere zu machen, musst Du nicht unbedingt Informatik studiert haben. Gerade im IT-Consulting-Bereich sind auch Quereinsteiger wie Mathematiker und Naturwissenschaftler gern gesehen. Doch auch sie müssen durch entsprechende Zertifikate bzw. durch Berufserfahrung die nötigen Grundlagenkenntnisse vorweisen. Hierzu zählen etwa die Datenbanksprache SQL, Erfahrungen im Cloud Computing, Kenntnisse spezifischer Programme wie SAP und Cisco oder Business-Programme wie ERP und CRM Tools.

Was qualifiziert dich am besten für eine Führungsposition?

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du auch als Quereinsteiger eine Führungsposition in der IT-Branche anstreben – viel wahrscheinlicher wird eine steile Karriere jedoch, wenn Du eine einschlägige Ausbildung bzw. ein abgeschlossenes Studium vorweisen kannst und fachlich sehr gute Leistungen erbringst.

Schaffe die nötigen Voraussetzungen

Fachwissen ist für eine Karriere im IT-Bereich unabdingbar – genauso gut solltest Du die betriebliche Praxis und das aktuelle Leistungsspektrum kennen. In einer Führungsposition müssen aus diesen Kenntnissen heraus Entscheidungen getroffen werden, z.B. musst Du als Projektmanager ein Team zusammenstellen, den Zeitplan ausarbeiten und die wichtigen Details mit dem Auftraggeber kommunizieren. Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, musst Du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Du kennst die Marktlage und die Auftraggeber
  • Du besitzt Kommunikationsfähigkeit und Konfliktlösungsfähigkeiten
  • Du hast organisatorisches Talent und Erfahrungen im Projektmanagement
  • Gängige Präsentationstechniken sind dir geläufig
  • Du bist bereit, länger und unregelmäßig zu arbeiten
  • Du übernimmst genauso Verantwortung für Misserfolge wie für Erfolge
  • Du verfügst über betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse
  • Du bist fähig dazu, Mitarbeiter zu motivieren

Überlege dir strategisch, wie Du die betreffenden Fähigkeiten erwerben und wie Du sie in einer Bewerbungssituation nachweisen kannst. Das kann sowohl durch abgeschlossene Projekte geschehen als auch durch den gezielten Erwerb von Zertifikaten. Wenn Du unsicher bist, welche Lücken dein Profil als angehende Führungskraft aufweist, solltest Du dich innerhalb eines Führungskräfte-Coaching individuell beraten lassen. Ein gutes Beispiel ist hier die Otto Beisheim School of Management, die regelmäßig Spitzenpositionen in Rankings bezüglich Executive Education erreicht.

Entwickle Deine Führungsqualitäten

adobe.stock / kasto

Wenn Du eine Karriere anstrebst, die auf eine Führungsposition oder gar die Leitung eines eigenen Unternehmens abzielt, musst Du früh entsprechende „weiche“ Qualitäten entwickeln. Hier geht es nicht allein um Fachkompetenz, sondern um Führungsqualitäten:

1. Erhebe persönliche Werte zu deiner beruflichen Leitlinie

Karriere macht man mit Ellbogen und Intrigen? – Das stimmt nur bis zu einem gewissen Punkt. Denn Mitarbeiter engagieren sich nicht nachhaltig für einen Chef, den sie als opportunistisch und illoyal erleben. Persönliche Werte wie ein respektvoller Umgang und Loyalität sind dagegen gut geeignet, sich wie ein roter Faden durch deine Karriere zu ziehen. Behandle deine Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzten deshalb mit derselben Anerkennung, die Du auch für dich beanspruchst, und verhalte dich integer gegenüber dem Unternehmen. So identifizierst Du dich stärker mit deiner Arbeit und förderst später als Führungskraft die Identifikation deiner Mitarbeiter mit deiner Leitung und dem Unternehmen.

2. Gehe mit gutem Beispiel voran

Als Führungskraft fungierst Du in Zukunft als Visitenkarte deines Unternehmens und als Vorbild für deine Mitarbeiter. Was Du ausstrahlst, färbt auf Team und Kunden ab. Im Idealfall vermittelst Du Begeisterung für dein Arbeitsfeld und prägst durch ein verbindliches Auftreten und dein hohes Engagement die Unternehmenskultur. Doch nicht nur der Enthusiasmus für die Sache ist hier wichtig, sondern auch Alltags-Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und kommunikative Kompetenzen.

3. Lerne zu delegieren

„Das wird nichts, wenn ich es nicht selbst mache“ – dieser Satz passt zu einem Idealisten aber nicht zu einem guten Manager. Als Führungskraft musst Du den Fähigkeiten deiner Mitarbeiter vertrauen und lernen, wichtige Aufgaben zu delegieren. Wer mehr Verantwortung übernehmen darf und für gute Ergebnisse ein positives Feedback erhält, wächst an der Herausforderung und arbeitet motivierter.

4. Übe konstruktive Kritik

Einer der häufigsten Fehler junger Führungskräfte ist, die Erwartungen an ihre Mitarbeiter zu tief anzusetzen. Damit deckeln sie unbewusst deren Leistungen – ein Phänomen, welches Psychologen als Rosenthal-Effekt bezeichnen. Besser: Stelle hohe Erwartungen an dein Team und unterstütze jeden durch konstruktive Kritik darin, die angestrebten Ziele zu erreichen. Das gilt auch für dich selbst: Hast Du offensichtlich einen Fehler gemacht, dann stehe offen dazu und gebe deinen Mitarbeitern darin ein gutes Beispiel. Angestellte folgen eher einem Chef, der authentisch ist und sich von konträren Standpunkten überzeugen lässt als einem, der seine Unsicherheiten hinter Arroganz und Unfehlbarkeit versteckt.

5. Lerne die Chef-Rhetorik

Von einer Führungskraft erwarten Mitarbeiter klärende Worte –zuweilen auch im großen Rahmen vor der gesamten Abteilung. Um rhetorisch zu überzeugen, solltest Du frühzeitig an deinem Stil feilen. Das heißt: Keine Fachbegriffe, kein Amtsdeutsch – Menschen lassen sich von kurzen Sätzen begeistern, die aktive Verben und Alltagsbegriffe nutzen. Kraft verleihst Du deiner Rede mit prägnanten Sprachbildern und einer Prise Humor. Unbedingt beachten: Sprich nie davon, was „man“ tun muss, sondern beziehe deine Zuhörer per „wir“ mit ein. Ausnahme: Wenn es um konkrete Aufgabenverteilungen geht, solltest Du stets klarstellen, was Du selbst übernimmst und was Du von deinem Gegenüber erwartest.

6. Wähle ein angemessenes Outfit

Programmierer, die in Software-Unternehmen ohne Kundenkontakt tätig sind, dürfen die Kleiderordnung im Job meist leger auslegen. Sobald Du in einer Führungsposition Kundenkontakt hast oder eine Position innerhalb einer konservativen Branche wie Banken und Versicherungen anstrebst, solltest Du deinen Kleidungsstil unbedingt anpassen. Das Einhalten eines Dresscodes mit dem klassischen dunklen Anzug plus Krawatte vermittelt hier Respekt und unterstreicht deine Ambitionen.

Vom Kollegen zum Chef

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Vielleicht arbeitest Du bereits einige Zeit in deinem Team, aber übernimmst aus eigenem Antrieb mehr koordinative Aufgaben und Verantwortung als deine Kollegen. Irgendwann müsste der Chef doch merken, wie deine Leistungen aus der Gruppe herausragen und dich befördern, denkst Du? Die Wahrheit ist: Wer im Unternehmen aufsteigen will, muss aktiv danach fragen:

Nicht zu lange abwarten

„Harte Arbeit zahlt sich irgendwann aus“ – falls Du diesen Glaubenssatz im Elternhaus mitbekommen hast, musst Du ihn dringend überdenken. Denn Beförderungen geschehen heutzutage nicht im Austausch gegen fachliche Leistungen, sondern aus ganz bestimmten Gründen. Meistens stecken diese Motive der Chefs dahinter:

  • Festes Beförderungs-Schema: Manche Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern einen Aufstieg nach Plan, der so weit geht, dass Beförderungsunwillige irgendwann die Firma verlassen müssen, weil stetig neue Mitarbeiter nachrücken. Falls dein Arbeitgeber kein System offenlegt, solltest Du lieber zu früh als zu spät nach der Beförderung fragen. Denn die Chancen dafür steigen nur in den ersten Jahren in der aktuellen Arbeitsstelle – wartest Du zu lange, traut man dir die Führungsaufgaben immer weniger zu.
  • Der Chef will ein Problem lösen: Wird eine leitende Stelle vakant, braucht dein Chef dringend einen Bewerber, der willens ist, mehr Aufgaben und mehr Verantwortung zu schultern. Kannst Du ihm suggerieren, dass Du dafür der optimale Kandidat bist, stehen deine Chancen auf eine Beförderung gut. Wichtig: Bereits dich systematisch auf die betreffende Stelle vor, eventuell durch Fortbildungen oder zusätzliche Zertifikate. Wenn dein Chef mitbekommt, wo Du einmal hinwillst, hat er dich bei der nächsten Suche nach einer Führungskraft bereits im Hinterkopf.
  • Talente im Haus behalten: Gerade in der IT-Consulting-Branche werden kompetente Fachkräfte nicht nur von Beratungsfirmen verzweifelt gesucht, sondern regelmäßig auch von deren Kunden für ihre Inhouse-IT abgeworben. Dieser Wettbewerb sorgt dafür, dass Arbeitgeber das Arbeitsfeld attraktiv halten müssen, wenn sie nicht ihre besten Mitarbeiter verlieren wollen. In einem solchen Umfeld hast Du gute Chancen, den Aufstieg zur Führungskraft zu schaffen, wenn Du deinem Chef klarmachst, dass eine Beförderung für ihn die einzige Möglichkeit ist, deine Kompetenzen in der Firma zu halten.

Wenn der Kollege plötzlich der Chef ist …

Hat dein Chef dich nach erfolgreichem Selbstmarketing tatsächlich befördert, schmeichelt das natürlich deinem Selbstbewusstsein. Doch andere könnten weniger glücklich über deinen Aufstieg sein. Die Kollegen, die Du auf der Karriereleiter jetzt hinter dir lässt, gehen vielleicht sogar auf Distanz zu dir und fallen als wichtige Informationsquelle für dich aus. Damit hier keine Spannungen entstehen, solltest Du folgende Tipps beherzigen:

1. Versetze dich in deine ehemaligen Kollegen hinein

Wie würdest Du dich fühlen, wenn einer von Ihnen auf einmal dein Chef wäre? In einem solchen Szenario fragen sich die Mitarbeiter natürlich, was die frischgebackene Führungskraft in Zukunft verändern wird. Gleichzeitig sind sie gespannt darauf, wie sich das Verhaltenen des neuen Chefs gegenüber seinen alten Kollegen verändern wird und manche fürchten vielleicht sogar, dass preisgegebene Schwächen und private Details jetzt gegen sie verwendet werden könnten. Suche deshalb früh das Gespräch mit deinen „alten neuen“ Mitarbeitern.

2. Kuschelkurs oder Kasernenton?

Wer sich seiner Autorität unsicher ist, muss sie übermäßig betonen. Doch bei deinen ehemaligen Duz-Kollegen jetzt die Ansprache zu einem formalen „Sie“ zu wechseln, würde das Arbeitsklima merklich abkühlen. Deshalb bleib beim „Du“, aber suche mit jedem einzelnen das klärende Gespräch. Hier stellst Du dar, wie sich die Aufgabenverteilung in Zukunft ändern wird und welche Elemente so bleiben können wie gehabt. Sei sensibel dafür, falls einzelne Ex-Kollegen Aufgaben auf dich abwälzen wollen, indem sie an eure Freundschaft appellieren. Hier solltest Du klare Grenzen ziehen und Arbeit delegieren, die nicht in deinen Bereich als Führungskraft fallen. Schließlich übernimmst Du ab jetzt andere Pflichten und ein Stück mehr Verantwortung.

Vom Angestellten zum Freelancer

Du willst deinen eigenen Zeitplan verantworten, selbst Strategien entwickeln und unternehmerische Entscheidungen in Eigenregie treffen? Dann ist die Selbstständigkeit wahrscheinlich die richtige Perspektive für dich. Als ITler kommen dabei die folgenden Fragen auf dich zu:

Bist Du ein Unternehmer-Typ?

Für ein eigenes Unternehmen reichen die fachlichen Kompetenzen nicht aus. Denn hier brauchst Du zusätzlich betriebswirtschaftliches Know-how und ein gewisses Maß an Risikobereitschaft. Einen Sprung ins kalte Wasser musst Du dennoch nicht wagen: Wenn Du die Auftragslage in der Branche kennst und bereits gut vernetzt bist, kannst Du deine Einnahmen zumindest grob vorauskalkulieren. Neue Freiheiten bringen allerdings auch neue Pflichten mit sich: Sollten sich bei Projekten Probleme ergeben, bist Du der Verantwortliche, der sich unter Umständen auch nachts und am Wochenende um die Problemlösung bemühen muss, damit die Kunden nicht abspringen.

Brauchst Du einen Business-Plan?

Ob Du einen ausgefeilten Business-Plan brauchst, hängt davon ab, ob Du eine Bank oder Investoren von deiner Unternehmensgründung überzeugen willst. Daher solltest Du vorab klären: Planst Du eine „schlanke“ Gründung in Eigenregie aus deinem heimatlichen Arbeitszimmer heraus, oder hast Du die Geschäftsidee für ein Start-Up mit mehreren Angestellten? Auch wenn Du eine Solo-Selbstständigkeit planst, solltest Du allerdings einen groben Wirtschaftsplan erstellen. Diese Richtschnur dient einer regelmäßigen Erfolgskontrolle und der Erkenntnis, ob Du wirtschaftlich arbeitest und wächst.

Welcher Stundensatz ist angemessen?

Der durchschnittliche Stundensatz deutscher Freelancer im IT-Bereich beträgt laut Gulp-Freelancer-Studie netto 89,87€. Klingt für dich ausreichend? In der Realität kannst Du dich zwar an Durchschnittswerten orientieren, musst aber deine individuelle Kalkulation aufmachen. Hier ist es einerseits wichtig, deine Kosten zu decken, und andererseits, genug Kunden zu finden, die bereit sind, den entsprechenden Stundensatz zu zahlen.

Startest Du als Freiberufler oder als Gewerbetreibender?

Eine Anerkennung als Freiberufler bringt viele Vorteile mit sich: Du zahlst keine Gewerbesteuer, brauchst keinen Eintrag im Handelsregister, unterliegst nicht der Bilanzpflicht und bist nicht zu einer Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer verpflichtet. Allerdings fallen Selbstständige im IT-Bereich nicht automatisch in die Kategorie Freiberufler, weil sie keinen der sogenannten Katalogberufe gemäß § 18 EstG ausüben. Hier kannst Du argumentieren, dass eine Artverwandtschaft zwischen deiner Tätigkeit und einem der Katalogberufe besteht.

Wie erhältst Du den Freiberufler-Status?

Viele IT-Freelancer vergleichen ihr Feld mit dem eines Ingenieurs, der laut Definition für die Planung, Konstruktion und Fertigung technischer Werke verantwortlich zeichnet und dabei überwacht, kontrolliert und berät. Unter dieser Voraussetzung erkennt das Finanzamt zum Beispiel die Entwicklung von Hard- und Software, den Aufbau von Firmennetzwerken oder die Netz- und Systemadministration als freiberufliche Tätigkeit an.

Besteht die Gefahr einer Scheinselbstständigkeit?

Stellt das Finanzamt eine Scheinselbstständigkeit fest, ist der betreffende Auftraggeber verpflichtet, rückwirkend Sozialbeiträge für dich nachzuzahlen; Du selbst musst dein Gewerbe wieder abmelden. Deshalb solltest Du darauf achten, dass folgende Kriterien einer Scheinselbstständigkeit nicht auf dein Unternehmen zutreffen:

  1. Du bist dauerhaft für einen einzigen Auftraggeber tätig,
  2. Du erwirtschaftest 5/6 deines Umsatzes aus dessen Aufträgen,
  3. Du bist fest in dessen Organisationsstrukturen eingebunden (z.B. in seine Arbeitszeiten, Firmenveranstaltungen und Urlaubsregelungen).

Sollten diese Faktoren auf dich zutreffen, ist es wichtig, etwas daran zu ändern.

Fazit: Die Karrierechancen im IT-Bereich sind sehr vielfältig

In der IT-Branche gilt wie in allen hochspezialisierten Bereichen: Ohne fundierte Fachkenntnisse ist eine Karriere unmöglich. Doch allein durch gute Leistungen steigt hier auch niemand auf. Strebst Du eine Führungsposition an, solltest Du dein Bewerber-Profil mithilfe von Zusatz-Qualifikationen strategisch darauf ausrichten. Genauso wichtig sind jedoch die nötigen Soft-Skills im Bereich Kundenkommunikation, Mitarbeiter-Motivation und Konfliktlösung. Wenn Du darüber hinaus noch eine Unternehmer-Persönlichkeit besitzt, spricht nichts gegen die Gründung eines eigenen Unternehmens in der IT-Branche.

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