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Bildnachweis: Bosch Software Innovations GmbH

13.03.2019
von Jan-Dirk
in Partnerunternehmen aus der IT-Branche

Einblicke in die Open Source Beratung der Bosch Software Innovations

Open Source bedeutet heutzutage längst nicht mehr, seiner Arbeit daheim im stillen Kämmerlein nachzugehen. Der Großteil der Entwickler ist bei Firmen fest angestellt, für die das Thema zunehmend an Relevanz gewinnt. So auch Dr. Johannes Kristan, der seit 2015 Teil des Open Source Teams bei Bosch Software Innovations ist und als technischer Leiter Projekte rund um das Eclipse IoT-Universum vorantreibt und betreut.

Lesezeit: ca. 3 Min.

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Dr. Johannes Kristan

Johannes, du warst Team-Mitglied Nr. 2 - Wie hat damals alles angefangen?

Ursprünglich habe ich als Software-Entwickler in der Kernproduktentwicklung gearbeitet. Zum Thema Open Source bin ich durch ein internes Werkzeug gestoßen, welches von allen Entwicklern genutzt aber von keinem wirklich gepflegt wurde. Dieses wollte ich auf Vordermann bringen und pflegen. Da dieses Werkzeug für die Automatisierung von Open Source Compliance eingesetzt wird, war ich schnell auch in andere Themen rund um Open Source involviert. Zu diesem Zeitpunkt waren wir tatsächlich noch zu zweit, haben aber schnell gemerkt, dass wir Verstärkung brauchen. Es gab eine sehr große Nachfrage bezüglich des Einsatzes von Open Source in Unternehmen, der Beteiligung an Open Source Projekten sowie der dadurch entstehenden Vorteile. Der nächste logische Schritt war, mit dem Team in den neu gegründeten Bereich "Customer Success Services" zu wechseln, der sich explizit auf Beratungs-Dienstleistungen rund um das Thema IoT bei Bosch Software Innovations fokussiert.

Was genau fasziniert dich am Thema Open Source?

Als Entwickler finde ich es besonders spannend, Technologien im offenen Austausch mit anderen Entwicklern über Unternehmensgrenzen hinweg voranzutreiben. Open-Source-Lösungen gewinnen durch die Expertise jedes Einzelnen und der Gemeinschaft. Es besteht die Möglichkeit, in einer Community im internationalen Austausch zu stehen, verschiedene Sichtweisen zusammenzuführen und Technologie mit Hilfe des aggregierten Wissens aller schneller und besser weiterzuentwickeln.

Mit welchen Themen befasst du dich aktuell?

Jetzt befasse ich mich vornehmlich mit dem Thema Eclipse IoT, also etwa dem Messaging Hub Eclipse Hono, der Lösung der Eclipse IoT Working Group für das Thema Digital Twins, Eclipse Ditto, oder dem Update Management Server Eclipse HawkBit und betreue Kundenprojekte in diesem Bereich.

Kannst du uns ein paar Einblicke in ein spannendes Projekt deiner Wahl geben?

Wir sind beispielsweise am Projekt Eclipse Kuksa beteiligt, in dem eine Lösung für die Car-to-Cloud-Kommunikation implementiert wird. Das heißt sowohl ein Cloud Backend für die Verarbeitung der Daten, die aus dem Fahrzeug gesendet werden, als auch eine In-Car-Plattform, die auf eine Steuereinheit im Fahrzeug deployed wird und Funktionen im Fahrzeug ausführt. Diese sorgt dafür, dass das Fahrzeug ähnlich wie heutige Smart Phones mit Funktionalität erweitert werden kann. Funktionalität nicht nur im HMI sondern tatsächlich auch in der Fahrerfunktionalität. Beispielweise wäre es doch nett, wenn man für seine Urlaubsreise ein Fahrassistentsystem dazu buchen kann, das man vielleicht im Alltag sonst nicht braucht oder den Tempomaten, wenn man eine lange Autofahrt vor sich hat. Solche Themen sollen mit dem Projekt adressiert werden.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag als Software Entwickler im Open Source Team aus?

Morgens fällt erst einmal die Qual der Wahl bezüglich des Arbeitsplatzes. Dieser kann Zuhause, am Schreibtisch in der Firma, oder aber in einem unseren zahlreichen Kreativräume sein. Danach beginnt man, sich vertieft mit seinen Themen auseinanderzusetzen. Eine kurze Abstimmung erfolgt sowohl mit den direkten Kollegen aus dem Unternehmen als auch im Open Source Projekt. Nachdem die aktuellsten Nachrichten auf der Mailing List oder im Issue Tracker gecheckt wurden, fängt man mit der Arbeit an einem aktuellen Issue oder Pull Request an. Neue Features werden implemetiert und Code Reviews durchgeführt. Eventuell stellt man einen Pull Request in das Upstream Projekt und tauscht sich in Projekt-Meetings aus, die per Zoom gehalten werden. Mit seinen Team-Kollegen kommuniziert man in einem Projekt-Slack-Channel. Die Projekt-Kollegen trifft man im Rahmen von Projekt-Meetings oder auf einer Entwickler-Konferenz, wo das Projekt potenziell vorgestellt wird. Gegebenenfalls präsentiert man seine Ergebnisse und kommt mit neuen Eindrücken und konkreten Plänen für die nächsten Monate zurück. Natürlich darf auch der Abgleich mit den konkreten Befürfnissen des Kunden nicht fehlen, der diese Technologie produktiv einsetzen möchte.

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen?

Kurz zusammengefasst: Freude an Technologie und Spaß am Dialog mit anderen Menschen. Da ein großer Teil aus Kommunikation besteht, sollte man offen sein und sich gerne mit anderen Entwicklern austauschen. Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, sich tief in die Materie zu vergraben und analytische, technische Lösungen zu finden. Diese gilt es dann so aufzubereiten, dass man andere dafür begeistern und überzeugen kann.


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