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30.01.2019
von Jan-Dirk
in IT-Talents

Was macht ein Informatikkaufmann?

Der Informatikkaufmann (m/w/d) ist der Allrounder in der IT. Das Arbeitsfeld ist sehr vielfältig und diversifiziert. Kaum ein Informatikkaufmann deckt daher in seiner realen Tätigkeit das gesamte Spektrum ab, sondern spazialisiert sich. Womit sich ein Informatikkaufmann beschäftigt, erfährst Du hier.

Lesezeit: ca. 3 Min.

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Die Aufgaben eines Informatikkaufmanns

Ein Informatikkaufmann hat ein vielfältiges Aufgabengebiet. Einerseits ist er für viele Aufgabe im Bereich der IT zuständig, andererseits hat er als Kaufmann auch klassische, betriebswirtschaftliche Aufgaben. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die Installation und Verwaltung der Informations- und Telekommunikationssysteme/medien in einem Unternehmen. Dies beginnt schon bei der Bedarfsanalyse. Ist der IT-Bedarf eines Unternehmens ermittelt, erstellen Informatikkaufleute unter Beachtung fachlicher und wirtschaftlicher Aspekte passende Anwendungslösungen. Sie vergleichen Angebote verschiedener Software-Anbieter, führen Kosten-Nutzen-Analysen durch und schreiben kleinere Programme auch einmal selbst. Ist die passende IT-Lösung gefunden, ist der Informatikkaufmann für ihre Einführung zuständig. Natürlich müssen auch die Anwender von ihm entsprechend geschult werden. Die Netzwerkadministration und die Datenbankverwaltung gehören ebenfalls zu den Aufgaben eines Informatikkaufmanns. Er hat stets ein Auge auf die gesamte IT eines Unternehmens, dient als Ansprechpartner bei IT-Problemen und dokumentiert und analysiert Fehler in der vorhandenen Software. Immer wichtiger wird auch das Thema Datenschutz. Daher fallen auch datenschutzrechtliche Angelegenheiten mittlerweile in das Aufgabengebiet eines Informatikkaufmanns. Ein Informatikkaufmann ist mit seinem umfangreichen und abteilungsübergreifenden Aufgabengebiet eine wichtige Schnittstelle in einem Unternehmen und bringt IT und Fachabteilungen erfolgreich zusammen.
Ein Informatikkaufmann (m/w/d) ist ein Allrounder. Trotzdem wirst Du als Informatikkaufmann in den seltensten Fällen alle Aufgabenbereiche abdecken müssen. In der Regel findet eine Spezialisierung auf eine kleine Auswahl der Aufgabenbereiche statt.

Welche Skills braucht ein Informatikkaufmann?

Wenn Du Informatikkaufmann werden möchtest, bist Du sicher sehr computeraffin. Das ist wichtig, denn der Computer wird in diesem Beruf Dein Hauptarbeitsgerät sein. Wenn Du Dich schon ein wenig mit der Hardware von PCs und der Programmierung von Programmen auskennst, bringst Du gute Voraussetzungen für die Ausbildung mit. Du wirst Dir jedoch ein vielfältiges und umfangreiches weiteres Wissen aneignen müssen, um den Beruf erfolgreich ausüben zu können. Daher solltest Du auch Neugierde und Lernbereitschaft mitbringen. Neben guten analytischen Fähigkeiten solltest Du auch sorgfältig und genau Arbeiten können. Computer verzeihen selten Fehler und Anwendungen können bereits bei kleinen Ungenauigkeiten versagen. Da Du die oft komplexen Programme ihren Anwendern auf leicht verständliche Weise näherbringen musst, solltest Du außerdem über eine gute Kommunikationsfähigkeit verfügen. Wenn Du die Ausbildung zum Informatikkaufmann beginnen möchtest, solltest Du einen Realschulabschluss oder Abitur haben. Theoretisch kannst Du aber mit jedem Abschluss Informatikkaufmann werden. Für potentielle Ausbildungsbetriebe sind gute Noten in Mathe und Informatik wichtig.

Wie wird man Informatikkaufmann?

Der Beruf des Informatikkaufmann ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf der IHK. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Du erhältst eine schulische Ausbildung, die entweder an einzelnen Tagen unter der Woche stattfindet oder als Blockunterricht angelegt ist. Die übrige Zeit Deiner Ausbildung verbringst Du im Betrieb, wo Du Deine theoretisch erworbenen Kenntnisse praktisch umsetzt. Zu den Schwerpunkten der Ausbildung gehören neben dem Erlernen von gängigen Programmiertechniken und dem Betreuen von IT-und Netzwerk-Systemen auch kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Grundlagen. Insgesamt ist die Ausbildung in neun Abschnitte gegliedert. Dazu gehören: Der Betrieb und sein Umfeld, Geschäftsprozesse und die betriebliche Organisation, Rechnungswesen und Controlling, Markt- und Kundenbeziehungen, einfache und vernetzte IT-Systeme, Arbeitsorganisation und Arbeitstechniken, die Projektarbeit sowie die Beschaffung und das Bereitstellen von Systemen. Auch fachbezogenes Englisch ist ein wichtiger Teil der Ausbildung, da viele Programmiersprachen und Prozesse auf Englisch stattfinden/verfasst sind. Nach der Hälfte der Ausbildung wird Dein Wissensstand durch eine Zwischenprüfung überprüft. Schneidest Du bei der Zwischenprüfung gut ab, hast Du die Möglichkeit Deine Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen. Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, die aus einem praktischen und einem theoretischen Teil besteht. Der praktische Teil umfasst eine betriebliche Projektarbeit, die Du in maximal 35 Stunden absolvieren und dokumentieren musst. Während eines 100-minütigen Fachgespräches präsentierst Du Deine Arbeit. Der theoretische Teil besteht aus zwei ganzheitlichen Aufgaben sowie aus Fragen zu Wirtschafts- und Sozialkunde.

Wo kann ich als Informatikkaufmann arbeiten? Mit welchem Gehalt kann ich rechnen?

In nahezu allen Betrieben werden Informatikkaufleute beschäftigt. Kaum eine Branche kommt noch ohne IT aus, weshalb Du in allen Geschäftsbereichen Arbeit finden kannst. Egal ob in der Automobilindustrie, in der öffentlichen Verwaltung oder im Finanzdienstleistungssektor, Informatikkaufleute werden überall benötigt. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut, da der Bedarf an IT-Fachleuten stetig steigt. Du hast außerdem zahlreiche Möglichkeiten Dich nach Deiner Ausbildung fort- und weiterzubilden. Du könntest beispielsweise eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker oder zum IT-Systemadministrator machen. Das Einstiegsgehalt für Informatikkaufleute liegt bei etwa 2.400 EUR. Je nach Branche und Unternehmen kannst Du es bei guter Leistung zu einem Spitzengehalt von 4.000 EUR und mehr bringen.


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