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17.09.2015
von Jana
in IT-Talents

Kommt das Zeitalter der intelligenten Werbung?

Eine Londoner Werbeagentur hat ein intelligentes Werbeposter kreiert

Intelligente Werbeposter, die Eure Gesichter scannen und Euch je nach Alter, Geschlecht und Gesichtsausdruck beurteilen, um Euch angepasste Werbeplakate zu zeigen? Klingt abgefahren und auch irgendwie gruselig - aber die Londoner Werbeagentur M&C Saatchi gibt uns dieser Tage schon einen ersten Vorgeschmack darauf, wie Forschung und Technik nicht zuletzt auch die Werbung der Zukunft beeinflussen werden.

Lesezeit: ca. 2 Min.

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Nirgends verändern und verbessern sich Sachverhalte so rasant wie im Bereich der Technik. Gerade deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch Marketing- und Werbeagenturen auf neue Techniken zurückgreifen wollen. Der Markt wächst und mit ihm seine Angebote und die Zahl der Konkurrenten, weshalb Werbeagenturen immer härter dafür arbeiten müssen, ihre eigene Marke von den unzähligen anderen abzuheben. Bei diesem Unterfangen kann Forschung im Bereich der Technik weiterhelfen, wenn es nach der Agentur M&C Saatchi London geht, muss es sogar noch einen Schritt weiter gehen - sie wollen künstliche Intelligenz nutzen, um in Echtzeit die Wirkung ihrer Werbeplakate beurteilen zu können. Im folgenden Video erklärt der CIO der Agentur, wie das intelligente Werbeposter arbeiten soll:

Nicht nur in diesem Fall wandeln wir auf einem schmalen Grat zwischen faszinierenden und gleichzeitig bedenklichen neuen Möglichkeiten. Die intelligente Werbetafel soll Gesichtserkennung verwenden, sie soll die Gesichter der Passanten scannen und zwar so genau, dass sie Gesichtsausdrücke erkennen soll und vor allem verfolgt, wie lange ein Plakat die Blicke anziehen kann - und welche Stelle sie besonders anziehen. So sollen die Werbetreibenden erkennen, ob ein Plakat überhaupt eine Reaktion hervorruft und im besten Fall sogar, ob diese positv oder negativ ist. Die Werbetafel soll nun anhand der Reaktionen und durch statistische Auswertungen entscheiden, welche Werbeformate am besten bei den Passanten ankommen: Ist beispielsweise die Schrift in der obersten Ecke völlig irrelevant und zieht keinen Blick auf sich, so wird sie bei der nächsten Generation des Plakats wahrscheinlich komplett weggelassen. Andere Punkte, wie beispielweise ein auffälliges rotes Logo, das die Blicke ohnehin schon anzieht, wird in der überarbeiteten Version möglicherweise noch etwas prominenter sein. Die beliebtesten Versionen der Plakate werden immer öfter eingeblendet, während die schwächeren seltener gezeigt werden - frei nach dem Motto "möge der Bessere gewinnen!"

Die Verwendung solcher Technologien ruft in der Regel mindestens zwei Parteien auf den Schirm. Auf der einen Seite gibt es da sicherheitsbewusste Menschen, die um den Datenschutz besorgt sind - und sind wir ehrlich: Es wäre schon ein seltsames Gefühl, wenn wir in ein paar Jahren nicht mehr durch die Stadt schlendern könnten, ohne uns darüber Gedanken zu machen, dass wir nicht mehr nur von Werbung umgeben sind, sondern von Werbung, die uns auch noch beobachtet. Dass die Agentur zwar angibt, dass Gesichter nicht gespeichert werden, ist da für manchen wahrscheinlich nur ein geringer Trost. Auf der anderen Seite gibt es dann auch noch diejenigen, für die der potentiell bedrohte Datenschutz nur ein kleines Übel darstellt, wenn man dafür solche beeindruckenden und weit entwickelten Technologien hat und die Forschung in diese Richtung immer weiter vertiefen kann. Denn noch klingt die Beschreibung dieser intelligenten Werbetafeln wie aus einem Science Fiction Film, der in ferner Zukunft spielt. Aber die Möglichkeiten bestehen jetzt schon - zumindest im Ansatz. Wer also Interesse an künstlicher Intelligenz, Gesichtserkennung und Ähnlichem hat, der sollte sich nach erfolgreichem Studium einer sehr sicheren beruflichen Laufbahn gegenüber sehen, deren Bereiche sich auch noch permanent weiter ausdehnen.

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