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20.08.2015
von Jana
in IT-Talents

Dein Weg in die IT-Branche (2)

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Heute: Informatikkaufleute

Kaufmännische Ausbildung oder doch eher informatische? "Dein Weg in die IT-Branche" stellt Euch heute die Ausbildung zum Informatikkaufmann/zur Informatikkauffrau vor, die eine praktische und gefragte Mischung aus betriebswirtschaftlichem und technischem Wissen vermittelt und daher besonders für vielseitig Interessierte spannend klingen dürfte.

Lesezeit: ca. 4 Min.

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Du kalkulierst gerne, hast Spaß am Umgang mit IT-Systemen und arbeitest gerne mit Menschen zusammen?

Wer sich für eine Ausbildung zum Informatikkaufmann oder zur Informatikkauffrau entscheidet, der braucht vielseitige Interessen und Kompetenzen. Auf der einen Seite geht es in der Ausbildung um Spaß an der Arbeit am und mit dem Computer, auf der anderen Seite wird aber auch ein erweitertes betriebswirtschaftliches Wissen vermittelt. Ihr solltet also weder Angst vor dem Arbeiten mit Zahlen haben, noch sollte Euch die Vorstellung vom Konfigurieren und Warten verschiedener IT-Systeme Kopfschmerzen bereiten. Für diese Aufgabenbereiche ist es wichtig, dass Informatikkaufleute sich durch ein hohes Maß an Sorgfalt und Lernbereitschaft auszeichnen. Was die IT-Systeme angeht, ist die Lust zum lebenslangen Lernen eine Voraussetzung, da es unabdingbar ist, immer auf dem neusten Stand der Technik zu sein. Sorgfalt wiederum ist sowohl bei der Konfiguration neuer Betriebssysteme gefragt, als auch bei der Erstellung von Kalkulationen, die ein fester Bestandteil eines jeden Projektes sind. Nicht zu vernachlässigen sind darüber hinaus aber auch Charaktereigenschaften wie Leistungsbereitschaft, kombiniert mit einer selbstständigen Arbeitsweise, da es – spätestens nach Abschluss der Ausbildung – zu Euren Aufgaben zählen wird, Kundenberatungen auch bei komplexen Fragestellungen durchzuführen. Dabei wird es wichtig sein, dass Ihr zwar fachlich kompetent auftreten könnt und bestenfalls verschiedene Lösungsvorschläge anbieten könnt, allerdings sollte der Kunde nie das Gefühl bekommen, in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden. Hier gilt es, die Balance zu finden, zwischen dem, was der Kunde sich vorstellt und dem, was tatsächlich umsetzbar ist. Ihr solltet also durchsetzungsfähig sein, aber trotzdem nie aus den Augen verlieren, dass es darum geht, Lösungen für einen Kunden zu entwerfen. Daran lässt sich bereits ablesen, dass Ihr an diesem Beruf keinen Spaß haben werdet, wenn Ihr den Tag möglichst ohne Störung in einem ruhigen Büro verbringen wollt. Die Arbeit und das Kommunizieren mit dem Kunden stellen einen hohen Anteil Eurer Arbeitszeit dar, weshalb ein offenes und kommunikatives Wesen für Informatikkaufleute Pflicht ist. Wenn Ihr Euch in dieser Beschreibung wiederfindet: nur zu – das fachliche Know-How kann erworben werden, dazu ist eine Ausbildung schließlich da.

Fachliches Know-How – Was sind die Ausbildungsinhalte?

Auch bei der Ausbildung zum Informatikkaufmann handelt es sich bestenfalls um eine duale Ausbildung, die sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. Findet man keinen Ausbildungsbetrieb, so gibt es aber auch hier die Möglichkeit einer rein schulischen Ausbildung. Bei beiden Varianten dauert es in der Regel 3 Jahre bis zum Abschluss. In diesem Zeitraum gilt es, ein breitgefächertes fachliches Wissen aufzubauen, das von sicherem Gebrauch der fachlichen englischen Sprache, über einfache und vernetzte IT-Systeme, Markt- und Kundenbeziehungen bis hin zu Rechnungswesen und Controlling reicht. Das große Plus bei einer dualen Ausbildung innerhalb eines Betriebs liegt vor allem darin, dass die theoretischen Inhalte des Schulunterrichts in der Regel sehr gut auf die Aufgaben, die Ihr innerhalb Eures Betriebs erledigen müsst, abgestimmt sind und Ihr Eure neu erworbenen Kenntnisse so direkt in der Praxis festigen könnt.

Im ersten Lehrjahr wird deshalb sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb der Fokus darauf gelegt, dass Euch als Auszubildenden ein Überblick und ein erster Einblick in Eure vielfältigen Arbeitsbereiche geboten wird. Ihr werdet lernen, welche Arbeitstechniken es in Eurem Ausbildungsbetrieb gibt und wie die Arbeitsabläufe organisiert und strukturiert sind. Damit einher geht, dass Ihr lernt, die Geschäftsprozesse nachzuvollziehen und Euch in die relevanten Märkte für IT-Systeme einarbeitet, um auf dem neusten Stand zu sein. Neben der Entwicklung von Anwendungssystemen werdet Ihr auch viel über einfache IT-Systeme lernen. Im darauffolgenden Ausbildungsjahr geht es dann mit der Einarbeitung in vernetzte Systeme tiefer in die technische Materie. Aber auch das kaufmännische Wissen wird weiter vertieft: Aufgaben aus Rechnungswesen und Controlling fallen nun allmählich ebenso in Eure Arbeitsbereiche wie die Analyse von Märkten und Kundenbeziehungen. Ihr werdet Euch darüber hinaus auch damit auseinander setzen, wie und welche neuen Systeme wichtig werden und zu beschaffen sind. Dazu kommen nun auch Aufgaben aus dem Bereich der Kundenbetreuung: Ihr werdet (branchenabhängig) Kunden Eures Betriebs beraten und an Projekten mitarbeiten, die Kunden in Auftrag gegeben haben. Im letzten Ausbildungsjahr kommen in der Regel fachlich keine großen Neuerungen mehr dazu, sondern es geht hauptsächlich darum, dass bisher erworbene Wissen zu vertiefen und zu festigen. Im Betrieb werdet Ihr allerdings mittlerweile Euren Welpenschutz verloren haben – Ihr arbeitet nicht mehr nur an Projekten mit, sondern dürft auch die Verantwortung spüren, wie es ist, ein Projekt zu planen und durchzuführen. Damit seid Ihr nach der Ausbildung relativ gut für die freie Wildbahn gewappnet, da Ihr Euer vielseitiges theoretisches Wissen auch schon in der Praxis testen konntet.

Und wo kann ich später arbeiten?

Die Branchen, in denen Informatikkaufleute sich auf die Suche nach einem Job machen können, sind genauso vielseitig wie ihre Ausbildung. Jedes größere Unternehmen hat in irgendeiner Art IT-Projekte, für die es gerne auch intern einen Ansprechpartner hat, der weiß, wovon er redet. Selbst wenn IT-Systeme einer externen Softwarefirma genutzt werden, so kann der Informatikkaufmann im Haus zum einen für eine ordnungsgemäße Wartung sorgen, zum anderen kann er die Wirtschaftlichkeit der Anwendung beurteilen. Informatikkaufleute als Berührungspunkt zwischen IT-Abteilung und Controlling-Abteilung sind unter anderem dafür zuständig, zu beurteilen, an welchen Stellen Unternehmensabläufe Verbesserungspotential haben. Dabei braucht er einerseits die Kenntnisse der Märkte (um potentiell bessere Anwendungen zu kennen) und andererseits sein betriebswirtschaftliches Wissen, um Kosten-Nutzen-Kalkulationen aufstellen zu können. Somit haben Informatikkaufleute etwa die Funktion eines Einkaufsberaters für die sinnvollsten IT-Systeme inne. Diese Aufgabenbereiche lassen sich in beinahe allen Branchen finden, auch wenn es in Branchen, die nicht in irgendeiner Form auf IT spezialisiert sind, dann doch meist größere Unternehmen sind.


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir meist nur eine Geschlechterform benutzt, auch wenn selbstverständlich alle gemeint sind.

Ausbildung bei einem unserer Partnerunternehmen?

Die Galeria Kaufhof GmbH und die Marc O'Polo International GmbH bieten diese Ausbildung an!

Gewünschte Qualifikation

Über die Hälfte der neuen Auszubildenden hat Abitur, etwas mehr als ein Drittel die Mittlere Reife - aber rechtlich gibt es keine Einschränkungen, es kommt auf Euch und das Unternehmen an! (2013, Agentur f. Arbeit)

Gehaltsrahmen

Während der Ausbildung:
1. Lehrjahr: 680-750€
2. Lehrjahr: 740-810€
3. Lehrjahr: 810-890€

Einstiegsgehalt nach abgeschlossener Ausbildung: ca. 1.800€-2.200€


Alle Angaben beziehen sich auf Brutto-Löhne und sind nur Richtwerte.

Bewerbung

Ca. 1-1,5 Jahre vor geplantem Beginn der Ausbildung

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