IT-Recruiting-Trends 2018 | IT-Talents

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18.03.2018
von Jan-Dirk
in Aktuelles zum IT-Recruiting

IT-Recruiting-Trends 2018

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IT-Recruiting ist spezialisiert auf die Einstellung von Mitarbeitern für die Besetzung von IT-Positionen in verschiedenen Branchen. Der IT-Recruiter kann dabei sowohl Festanstellungen als auch befristete, projektbezogene Stellen besetzen. Diese Personalvermittler suchen Bewerber, die über die spezifischen Fähigkeiten verfügen, die der Arbeitgeber wünscht, wie zum Beispiel Programmierkenntnisse oder technisches Fachwissen in der IT. In der Regel ist der IT-Recruiter ein unabhängiger Auftragnehmer, der potenzielle Mitarbeiter im Auftrag von Kundenunternehmen findet.

Lesezeit: ca. 5 Min.

Was ist IT-Recruiting und wie kann ich es erfolgreich betreiben?

IT-Recruiter haben verschiedene Optionen, geeignete Kandidaten zu finden. Sie können Bewerber passiv ziehen oder sie können aktiv auf potenzielle Mitarbeiter individuell zugehen, zum Beispiel durch Schulungen oder Bootcamps zum Thema Programmierung. Sobald eine Person ihr Interesse bekundet hat und in den Bewerbungsprozess eintritt, überprüft der IT-Recruiter den Kandidaten auf die Anforderungen und Qualifikationen des Kundenunternehmens und stellt sicher, dass er zur Unternehmenskultur passt.

Wenn der Kandidat die Anfangsphase des Assessments besteht, arrangiert der IT-Recruiter Vorstellungsgespräche und Interviews zwischen dem Kandidaten und Mitarbeitern des Kundenunternehmens. Der IT-Recruiter fungiert während des gesamten Rekrutierungsprozesses als Bindeglied zwischen dem Kundenunternehmen und den Kandidaten.
Die meisten IT-Recruiter besitzen das technische Know-how und das Wissen, um die Art der Stellen, die sie zu besetzen haben, vollständig zu verstehen. Um einen IT-Kandidaten richtig beurteilen zu können, benötigt ein IT-Recruiter oftmals IT-Kenntnisse.

Welche Trends gibt es im IT-Recruiting 2018?

Die Einstellung von Talenten ist sehr transaktionsorientiert geworden. Die mühsame Kandidatensuche und das sich wiederholende Screening können ineffizient und verwirrend sein. Die Trends im IT-Recruiting 2018 zeigen neue Aspekte in der Personalbeschaffung. Diese konzentrieren sich auf die erfreulicheren Teile des Jobs - den menschlichen sowie den strategischen Teil.

Die vier Trends im IT-Recruiting 2018 sind:

  • Vielfalt
  • Neue Interview-Tools
  • Daten
  • Künstliche Intelligenz

1. Vielfalt ist die neue globale Denkweise

IT-Recruiter sehen heute Vielfalt der Kandidaten als wichtigsten Trend, der sich auf ihre Einstellung auswirkt.
Heute ist Vielfalt direkt mit der Unternehmenskultur und der finanziellen Leistungsfähigkeit verbunden.
Hier spielen Schlüsselkräfte eine Rolle: Der demografische Wandel diversifiziert unsere Gesellschaften und schrumpft die Talentpools für Unternehmen, die sich nicht anpassen. Vielfältige Teams gelten als produktiver, innovativer und engagierter.

2. Neue Interviewtools ermöglichen, die Kandidaten besser zu verstehen.

Traditionelle Jobinterviews haben sich vielerorts als ineffektive Methode erwiesen, um Kandidaten zu verstehen. Sie können u.U. sogar kontraproduktiv sein und zu weniger optimalen Entscheidungen führen.
Zum Beispiel sind attraktive und charismatische Befragte nicht unbedingt leistungsfähiger, aber wir gehen unbewusst davon aus, dass sie es sind. In traditionellen Bewerbungsgesprächen resultiert dies zu einer der Situastion geschuldeten eingeschränkten Fähigkeit zur Bewertung von Soft Skills. Es ist schwierig, die Schwächen eines Kandidaten zu bewerten oder z.B. eine Desorganisation zu erkennen, indem man sich einfach mit ihm unterhält.

Dieses alte Modell wird durch fünf Techniken verbessert:

  • Online durchgeführte Soft-Skills-Assessments messen Eigenschaften wie Teamarbeit und Neugier und geben zu einem früheren Zeitpunkt im Prozess ein ganzheitlicheres Bild der Kandidaten. Solche Beurteilungen führen zu einer größeren Vielfalt der Kandidaten und einem besseren Verständnis ihrer Talente.

  • Unternehmen bezahlen die Kandidaten bei einem Vorstellungstermin für echte Arbeit, damit sie die Fähigkeiten in Aktion beobachten können.

  • Gelegentlich finden Interviews während einer Mahlzeit statt und können einen einzigartigen Einblick in den Charakter eines Kandidaten bieten. Ein berühmtes Beispiel ist der CEO von Charles Schwab, der die Kandidaten zum Mittagessen einlädt und das Restaurant auffordert, ihre Bestellungen absichtlich zu verderben. Es gibt viele Unternehmen, die dieses Konzept kreativ umsetzen. Dies ist natürlich keine Aufforderung, potentiellen Kandidaten verdorbenes Essen aufzutischen.

  • Mit Virtual Reality (VR) tauchen Unternehmen Kandidaten in simulierte 3-D-Umgebungen ein, um ihre Fähigkeiten auf standardisierte Weise zu testen. Arbeitgeber haben mit dieser Methode hervorragende Ergebnisse erzielt, wenn es darum geht, Vorurteile abzubauen und Kandidaten zu gewinnen.

  • Video-Interviews können aufgezeichnet oder live übertragen werden und helfen, in kürzerer Zeit einen größeren Talentpool zu erschließen.

3. Daten sind die neue Supermacht in Unternehmen

Talentakquise war schon immer eine Aufgabe mit menschlichem Charakter und wird es immer bleiben. Aber heutzutage ist es auch ein Beruf im Umgang mit Zahlen. Untersuchungen zeigen, dass die meisten IT-Recruiter und Personalverantwortlichen zunehmend Daten für die Personalbeschaffung nutzen.
Datenanalyse im Recruiting ist kein neues Konzept. Neu ist jedoch die Menge der verfügbaren Daten und die Geschwindigkeit, mit der sie analysiert werden können. Neu ist, dass Daten genutzt werden können, um Einstellungsergebnisse vorherzusagen und nicht nur zu verfolgen. Neu ist, dass Daten Maschinen und Algorithmen antreiben können, um intelligentere Rekrutierungsentscheidungen zu treffen, oft wird dieser Prozess unter dem Schlagwort der KI (künstliche Intelligenz) gebündelt.

Die anspruchsvollsten IT-Recruiter stellen alle Daten zusammen, die sie benötigen, um Talente optimal einzuschätzen und im Wettbewerb um die besten IT-Talente bestehen zu können. Genauso wie Unternehmen eine Social-Media-Strategie oder eine Event-Strategie haben, haben sie jetzt auch eine Talent Intelligence-Strategie.

Daten bieten auch IT-Recruitern eine fantastische Möglichkeit, ihre Rolle als Talentprofi zu stärken. Wenn alle anderen ihre Meinung darüber äußern, wen sie einstellen sollen, wie und wo sie einstellen sollen, können sie auf die Fakten hinweisen.

4. Künstliche Intelligenz findet zunehmend Einsatz im IT-Recruiting

KI gilt als der Top-Trend im IT-Recruiting, der sich auf die Art und Weise, wie Unternehmen einstellen, auswirkt. Noch ist es einer der Trends, von denen jeder spricht, aber nur sehr wenige Unternehmen oder Fachleute wissen, was er wirklich bedeutet.

Die Wahrheit ist, dass die Künstliche Intelligenz (KI) einen festen Platz in der Rekrutierung eingenommen hat und wahrscheinlich auch weiterhin einige der sich wiederholenden Aspekte der Arbeit übernehmen wird. Beispielsweise gibt es bereits eine Software, mit der sich die Suche nach Kandidaten automatisieren lässt und schnell Interessenten gefunden werden können, die bestimmten Kriterien entsprechen. Andere Technologien können dabei helfen, diese Kandidaten zu überprüfen, bevor IT-Recruiter Kontakt zu ihnen aufnehmen. Chatbots können direkt auf Fragen von Kandidaten antworten.

Wenn Sie die Auswirkungen dieser Beispiele multiplizieren, stellen Sie fest, dass die Zeitersparnis enorm ist. Für die komplexeren Aspekte der Arbeit - das Engagieren und Interviewen von Kandidaten - hingegen, wird KI derzeit noch als weniger hilfreich angesehen.

Wo und wie sollte man als Unternehmen IT-Recruiting betreiben?

Unternehmen sollten sich auch im IT-Recruiting auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Aufgaben der Personalbeschaffung an interne oder externe Spezialisten delegieren. Durch das Fachwissen und die Expertise der IT-Recruiter können geeignete Kandidaten frühzeitig erkannt oder verworfen werden, bevor das Unternehmen selbst Bewerbungsgespräche führt.

Fazit

Könnte ein Roboter den Job im IT-Recruiting machen? Algorithmen können die Arbeit sicherlich vereinfacehn. Aber KI wird auch auf längere Sicht nicht die persönliche Arbeit und Kontakt in der Talentakquise ersetzen.

Die vier vorgestellten Trends im IT-Recruiting 2018 sind nur der Anfang dessen, was in den nächsten Jahren im IT-Recruiting für den HR-Bereich zu erwarten ist. Um in der Branche erfolgreich zu bleiben, muss man sie annehmen. Nutzen Sie die Vorteile der künstlichen Intelligenz für mühsame Aufgaben und konzentrieren Sie sich auf den Aufbau von nachhaltigen Beziehungen. Neue Tools im Interviewprozess helfen, Top-Talente schneller zu finden. Behalten Sie zudem die Daten im Auge. Bringen Sie Vielfalt in Ihr Unternehmen, damit diese das Wachstum fördern kann.

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